Celle (lkc). Ab Samstag, 7. Juli, wird ein neuer Weitwanderweg die Wanderkarte in Deutschland bereichern - der Heidschnuckenweg, der von der Fischbeker Heide in Hamburg-Harburg über 223 Kilometer bis Celle führt und Europas größte zusammenhängende Heidelandschaft erschließt. Für die schöne Lüneburger Heide ist dies eine Visitenkarte, die schon lange fällig war. Und das wird mit einem großen Fest am Eröffnungstag im Heidedorf Wilsede gebührend gefeiert, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.
Der Weg lohnt sich! Eigens anreisen wird auch Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, der den Vorzeigewanderweg zusammen mit Landrat Klaus Wiswe, Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende und den Landräten aus dem Landkreis Harburg und dem Heidekreis um 15 Uhr auf der zentralen Bühne offiziell freigeben wird. Außerdem wird vom Deutschen Wanderverband quasi taufrisch das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" verliehen.
Mit dem neuen, zertifizierten Wanderweg von Hamburg nach Celle, rückt die Heide für alle Wanderer neu ins Blickfeld - Anlass, auch das Thema Wandern in seinen verschiedenen Facetten zu beleuchten. Bevor das große Eröffnungsfest in Wilsede steigt, findet daher am 6. Juli von 13 bis 20 Uhr im Seminaris Hotel Heidehof in Hermannsburg das 1. Wandersymposium in der Lüneburger Heide statt.
Für das Symposium unter der Überschrift „Hinterm Horizont geht's weiter", konnten kompetente und namhafte Referenten gewonnen werden. Es richtet sich an Wanderexperten und alle Wanderinteressierten, an Hoteliers und Gastronomen, aber auch an alle Akteure in der Region, die den Themen Wandern und Tourismus verbunden sind. Neben der Vorstellung des neuen Heidschnuckenweges durch den Planer Hans-Georg Sievers werden Themen wie Umweltbildung, Gesundheit, Tourismus und nicht zuletzt die „Kunst des Wanderns" beleuchtet - und nicht nur das Symposium selbst, auch das abendliche Gesundheitswandern auf dem Heidschnuckenweg mit Ausklang am Grill gibt Gelegenheit, sich zu informieren und auszutauschen.
Die Veranstaltungen sind kostenlos - wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Christiane Vogt, Landkreis Harburg (c.vogt@lkharburg.de oder Tel. 0 41 71 - 69 36 03) informieren. Anmeldungen für das Symposium werden noch bis zum 22. Juni entgegengenommen.
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