Gemeinde Wietze

Wappen der Gemeinde WietzeIn einem Heideort namens Wietze nahm die deutsche Erdölförderung ihren Anfang

Wietze

In alten Chroniken taucht der Name "Witsene" schon um 1220 auf. Ab 1667 setzte sich die Schreibweise "Wietze" durch. Zu dieser Zeit wussten die Bauern schon das "Satanspech" zu nutzen, das in den sogenannten Teerkuhlen hier an manchen Stellen zutage trat. Man konnte diese schwarze Substanz hervorragend als Wagenschmiere und für viele andere Dinge benutzen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden sogar die Bürgersteige Hamburgs mit Wietzer Pech asphaltiert. 1858 wurde von Prof. Hunäus bei Wietze eine Bohrung niedergebracht, die als die erste Erdölbohrung Europas gilt, obwohl sie planmäßig nicht auf die Förderung von Erdöl, sondern auf Braunkohle angesetzt war. Die daraus gewonnene Kenntnis von Erdölvorkommen in geringer Tiefe löste ab den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts einen regelrechten Ölboom aus, dem die Region um Wietze und Celle noch heute den Sitz zahlreicher Ausrüstungsfirmen für Erdöl- und Erdgasexplorationen verdankt. Wietze war auch einer der wenigen Standorte in Deutschland, an denen die ölhaltigen Sande bergmännisch gewonnen wurden. Die gut 70 m hohe Abraumhalde, heute ein beliebter Aussichtspunkt über das flachwellige Celler Land, und das Deutsche Erdölmuseum - einzigartig in seiner Art - erinnern noch heute an die bewegte Geschichte der Erdölförderung. Hier werden auch Hinweise auf einen anderen Rohstoff gegeben, der im frühen Mittelalter im Wietzenbruch gefunden und verarbeitet wurde: Raseneisenstein. Dieses direkt unter der Grasnarbe zu findende Sumpferz von mindernder Qualität wurde in Rennöfen verhüttet und in sogenannten Waldschmieden verarbeitet. Eine solche Waldschmiede ist an der historischen Kreisstraße Nr. 5 zwischen Wieckenberg und Fuhrberg rekonstruiert worden.

Auf dem Rückweg von dort sollte man der vor 300 Jahren vom Generalpostmeister des letzten Celler Herzogs errichteten und im Innern reichhaltig ausgestatteten Stechinelli-Kapelle noch einen Besuch abstatten (Anmeldung: Pfarramt ev.-luth. Kirche in Wietze, Tel. 05146/8443 erforderlich), bevor man sich in Wietze vielleicht noch die Fachwerkhäuser ansieht, die unter Verwendung des schwarzbraunen Raseneisensteines gebaut wurden. Zu empfehlen sind auch Wanderungen durch die ausgedehnten Wälder und die Niederungen der Wietze und Aller.

 

Tourenvorschlag

Ab Wieckenberg zur Wendeborn-Eiche und zurück (ca. 7 km - 2,5 Std.)

Von der Stechinelli-Kapelle in Wieckenberg gehen Sie nach Osten, überqueren die Wietze und biegen hinter der Brücke rechts ab. Über den Höhenpunkt 34 hinaus folgen Sie der rotgestrichelten Linie und laufen ein Stück neben der Wulbeck her. Kurz hinter der Brücke über die Wulbeck biegen sie links ab, gehen ein Stück an der Wulbeck zurück und gelangen rechts zum Weg, der zur Wendeborn-Eiche führt. Zurück folgen Sie dem Weg in nördlicher Richtung. Nach etwa 1 km biegen Sie links vor dem befestigten Weg ab und gehen über den Steg über die Wulbeck. Danach geht es nach etwa 300 Metern rechts in nördlicher Richtung nach Wieckenberg zurück.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Gemeinde

 
Zurck zur Website   Drucken   Landkreis Celle    Tel. +49 (0) 5141 916 - 0 

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