Elterngeld

Seit 2007 gibt es das Elterngeld für Eltern in den ersten 14 Monaten nach Geburt eines Kindes. Ein Elternteil kann die Leistung maximal zwölf Monate beziehen. Beteiligt sich auch der andere Partner, besteht Anspruch auf zwei weitere Monate. Ab 2009 gilt eine Mindestbezugszeit von zwei Monaten. Jeder Elternteil, der sich dann um die Kindererziehung kümmert, muss also mindestens zwei Monate aus dem Job aussteigen. Bislang erfüllten berufstätige Mütter diese Bedingung oft schon durch den Mutterschutz, so dass es den Vätern freistand, beispielsweise nur einen Monat in Elternzeit zu gehen. Die Neuregelung bindet die Väter stärker mit ein.

Gleichzeitig können Eltern durch das neue Gesetz flexibler planen: Es erlaubt ihnen, die Bezugsdauer des Elterngeldes einmalig ohne Begründung zu ändern. Bislang war dies nur in Härtefällen wie schwerer Krankheit und Tod möglich. Zudem erhalten auch Großeltern Anspruch auf Elternzeit, wenn ihre Kinder minderjährig oder während der Schulzeit oder Ausbildung ein Kind bekommen haben. Sie können dann bei ihrem Arbeitgeber u. U. eine „Großelternzeit“ beantragen.

Detaillierte Informationen gibt auf der Internetseitde des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Link zur Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Außerdem stehen Ihnen unsere Mitarbeiter(innen) aus dem Fachbereich „Elterngeld“ für weitere Rückfragen gern zur Verfügung!

 

 

Betreuungsgeld

Anträge auf Betreuungsgeld nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz können seit dem 21. Juli 2015 nicht mehr gestellt werden.

Das Bundesverfassungsgericht hat dem Bundesgesetzgeber die Gesetzgebungskompetenz für das Betreuungsgeld abgesprochen. In einem vom Ersten Senat am Dienstag, 21. Juli 2015, verkündeten Urteil heißt es, die Paragrafen 4a bis 4d des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes, die einen Anspruch auf Betreuungsgeld begründen, seien daher nichtig (Aktenzeichen: 1 BvF 2 / 13).

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