Erteilung bzw. Erweiterung

einer Fahrerlaubnis

Führerschein

Ab 01. Januar 1999 werden nur noch Führerscheine im Scheckkartenformular (EU-Führerschein) ausgegeben.


Ordentlicher Wohnsitz

Fahrerlaubnisbewerber müssen ihren ordentlichen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, d. h. - vereinfacht gesagt - hier während mindestens 185 Tagen im Jahr wohnen. Fahrerlaubnisse, die eine Person mit ordentlichem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland im Ausland - auch im EU-Ausland - erwirbt, sind hier nicht gültig.


Neue Fahrerlaubnisklassen ab 19.01.2013

Änderungsverordnung zum Mindestalter 

Fahrerlaubnisantrag (Allgemein)

Anlage "Begleitetes Fahren ab 17" Zustimmung der gesetzlichen Vertreter

Anlage "Begleitetes Fahren ab 17" Angaben der Begleitperson


Begleitetes Fahren ab 17 Jahre

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Bis zum 18. Geburtstag dürfen die Fahranfänger/innen nur gemeinsam mit einer Begleitperson fahren
  • Die begleitende Person muss namentlich in der Prüfbescheinigung eingetragen sein. Es können auch mehrere begleitende Personen eingetragen werden
  • Die begleitende Person muss mindestens 30 Jahre alt sein
  • Die begleitende Person muss mindestens 5 Jahre eine Fahrerlaubnis der Klasse B, BE oder auch der Klasse 3 besitzen
  • Die begleitende Person darf höchstens 3 Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg aufweisen
  • Mit der Prüfbescheinigung darf nur in Deutschland gefahren werden.

Außerdem gelten die allgemeinen Bestimmungen zum Erwerb einer Fahrerlaubnis der Klassen B und BE.


Vorbesitz einer Fahrerlaubnis anderer Klassen

Die Fahrerlaubnis der Klassen C, C1, D oder D1 darf nur erteilt werden, wenn der Bewerber die Klasse B besitzt, d. h. einen entsprechenden Führerschein in Händen hält, oder zumindest die theoretische und praktische Prüfung für die Klasse B bestanden hat. Die Prüfungen für die Klasse B und die höhere Klasse können nacheinander in einem Termin absolviert werden.

Die Fahrerlaubnis der Klasse E darf nur erteilt werden, wenn der Bewerber bereits die Fahrerlaubnis für das ziehende Fahrzeug besitzt, d. h. einen entsprechenden Führerschein in Händen hält, oder zumindest die theoretische und praktische Prüfung für die Klasse des Zugfahrzeuges bestanden hat. Auch hier können die Prüfungen nacheinander in einem Termin absolviert werden.

Ärztliche Untersuchungen / Geltungsdauer der Fahrerlaubnis

Bewerber um eine Fahrerlaubnis der Klassen A, A1, B, BE, M, L und T haben sich einem Sehtest zu unterziehen. Eine ärztliche Untersuchung wird nur angeordnet, wenn dazu ein besonderer Anlass besteht. Die Fahrerlaubnis dieser Klassen wird unbefristet erteilt.

Bewerber um eine Fahrerlaubnis der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE und D1E haben sich einer Untersuchung ihres Sehvermögens und einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen und hierüber der Fahrerlaubnisbehörde entsprechende Nachweise vorzulegen. Die Fahrerlaubnis dieser Klassen wird jeweils längstens für folgende Zeiträume erteilt:

Klassen C1, C1E:

bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres,
danach jeweils für fünf Jahre

Klassen C, CE:

für fünf Jahre

Klassen D, D1, DE
und D1E:


für fünf Jahre, längstens jedoch bis
zur Vollendung des 50. Lebensjahres.
(Ab dem 50. Lebensjahr sind weiterge-
hende Untersuchungen erforderlich.)

Fahrerlaubnis zur
Fahrgastbeförderung:


für fünf Jahre, längstens jedoch bis zur
Vollendung des 60. Lebensjahres.
(Ab dem 60. Lebensjahr sind weiter-
gehende Untersuchungen erforderlich.)

Voraussetzung für die Verlängerung ist die Vorlage eines Zeugnisses oder Gutachtens über ausreichendes Sehvermögen und einer ärztlichen Bescheinigung, aus der hervorgeht, dass keine für das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges bedeutsamen Beeinträchtigungen vorliegen.


Bewerber

  • um die Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE, D1E und der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung,
  • um die Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE und D1E ab dem 50. Lebensjahr,
  • um die Verlängerung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ab dem 60. Lebensjahr,

müssen durch ein betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten oder ein Gutachten einer Begutachtungsstelle für Fahreignung zusätzlich nachweisen, dass sie die besonderen Anforderungen an Belastbarkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsleistung, Aufmerksamkeitsleistung und Reaktionsfähigkeit erfüllen.

Das Gesundheitsamt gibt Ihnen näherer Informationen über Verkehrsmedizinische Gutachten und bietet auch selbst Untersuchungen an.