Museen und Gedenkstätten im Celler Land

Der Landkreis Celle wurde, wie alle Landkreise der damaligen Provinz Hannover, am 1. April 1885 aus den früheren Ämtern Celle und Bergen sowie acht Ortschaften des Amtes Meinersen geschaffen. Heute gehört der Landkreis mit 1544 km² Fläche und rund 180.000 Einwohnern zu den mittelgroßen Landkreisen in Niedersachsen. Geographisch ist er der südlichen Lüneburger Heide zuzuordnen, umgeben von den Landkreisen Uelzen, Soltau-Fallingbostel, Hannover und Gifhorn.

Historisch wurde der Landkreis durch die ehemalige Herzogstadt Celle geprägt. Ihre wechselvolle Geschichte zwischen den Einflussbereichen des Fürstentums Lüneburg und des Königreichs Hannover hat ihre Spuren in der kulturellen und der wirtschaftlichen Struktur der Region hinterlassen.

Fremdenverkehr und Freizeitangebote haben im Landkreis Celle herausragende Bedeutung. Sie profitieren einerseits von einer naturnahen und sauberen Umwelt, wobei der seit 1964 eingerichtete Naturpark Südheide mit einer Fläche von 500 km² im Norden des Landkreises diesen Aspekt besonders unterstreicht. Andererseits präsentiert sich die Kulturlandschaft des Kreises in unterschiedlichen Instituten in ihrer ganzen Vielfalt. Der kunst- und kulturinteressierte Besucher findet in unterschiedlichen Einrichtungen, ansprechend aufbereitet, Wissens- und Sehenswertes aus der Kulturgeschichte der südlichen Lüneburger Heide. An Museumstypen sind u.a. Freilicht-, Kunst- und Heimatmuseen, volkskundliche und kulturgeschichtliche Museen sowie Gedenkstätten vertreten.

Diese Seiten wollen dem einheimischen und auswärtigen Besucher ein Hilfsmittel sein, damit er aus der musealen Vielfalt dieser Region das für ihn Interessante aussuchen kann und um ihm so das Auffinden der verschiedenen kulturellen Spuren zu erleichtern. Dass neben den in den Museen und Gedenkstätten präsentierten Kunst- und Kulturobjekten eine Fülle weiterer Sehenswürdigkeiten im Celler Land zu erleben ist, wird der aufmerksame Besucher rasch selbst entdecken!