Niedersächsiches Landesinstitut

für Bienenkunde

 

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Institut für Bienenkunde Celle

Herzogin-Eleonore-Allee 5
29221 Celle
Telefon: 05141-90503-40
Fax: 05141-90503-44
www.laves.niedersachsen.de

 

Öffnungszeiten: "Tag der offenen Tür"
1. Sonntag im September 10.30 bis 17.00 Uhr; Führungen n. V.

Die Sammlung des Niedersächsischen Landesinstituts für Bienenkunde erhielt 1931 einen Treppenspeicher als Museumsgebäude. Schon vorher waren dem 1927 gegründeten Institut Geräte, Körbe etc. aus der Lüneburger Heideimkerei zugegangen. Im Laufe der Jahre wuchsen die Bestände, die nach Möglichkeit laufend ergänzt werden.

Der alte Treppenspeicher ist seit 1977 der Korbimkerei der Lüneburger Heide und ihrer Nachbargebiete vorbehalten, während im ehemaligen "Pomeranzenhaus" der herzoglichen Orangerie die Entwicklung der modernen Imkerei, Formen traditioneller Bienenhaltung des Auslandes, Imkereiprodukte und Aspekte der Biologie von Bienen, Hummeln und Wespen (Hornissen) gezeigt werden.

Das Museum ermöglicht so einen interessanten Einblick in die volkswirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Bienenhaltung, besonders der Korbimkerei der Lüneburger Heide.

Die imkerhistorischen und bienenkundlichen Sammlungen sind keine selbständige Einrichtung oder abgegrenzte Abteilung. Sie dienen als Anschauungsmaterial für die Tätigkeitsbereiche Ausbildung, Beratung, Lehre, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit des Bieneninstitutes. Nach dem verdienstvollen Sammler und wichtigsten Beschaffer der Bestände, dem Lehrer und Volkskundler Max Böcker aus Eschede, wird das Museum inoffiziell auch "Max-Böcker-Museum" genannt. Böcker ist der Verfasser u.a. einer grundlegenden Arbeit über "Das Imkerbeil" (1930).