Deutsches Erdölmuseum

Deutsches Erdölmuseum
Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Tel. (05146) 92340,
Fax (05146) 92342
E-mail: Verwaltung@erdoelmuseum.de

Öffnungszeiten: 1. März bis 30. November
Di. bis So. 10.00 bis 17.00 Uhr,
Juli und August täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
Einlass bis eine Stunde vor Schließung

Das Deutsche Erdölmuseum Wietze steht auf geschichtsträchtigem Boden: Das fast zwei Hektar große Freigelände ist ein Ausschnitt des 1963 stillgelegten Ölfeldes Wietze. In der Nähe wurde 1858/59 eine der ersten Erdölbohrungen der Welt niedergebracht. Um 1900 begann hier der Erdölboom: Drei Jahrzehnte später waren 2000 Bohrungen abgeteuft. Auf seinem Höhepunkt 1909 lieferte das Ölfeld Wietze fast 80 % der deutschen Gesamtproduktion.

Eine Ausstellung im Gebäude zeigt, wie Erdöl entsteht, wie es gesucht, gefördert und weiterverarbeitet wird. Der Besucher erfährt das Wichtigste über die vielfältigen Einsatzzwecke dieses unentbehrlichen Rohstoffs Erdöl. Auf dem Freigelände erhält der Besucher anhand von Bohr- und Fördereinrichtungen einen Überblick über die Erdölförderung von den Anfängen bis heute. Auch sind auf dem Gelände Mess- und Spezialfahrzeuge, technische Einrichtungen vom ehemaligen Ölfeld Wietze, Originalgeräte, wie Tiefpumpen- und Kehrradantriebe, eine Feldbahn und zahlreiche andere historische Geräte von anderen Ölfeldern zu sehen.

Eine weitere Besonderheit ist der Nachbau einer Sickerstrecke des Erdölschachtes; denn in Wietze wurde das Erdöl seit 1920 auch untertage bergmännisch abgebaut.

Für Gruppen kann, nach vorheriger Absprache, ein individuelles Programm, auf Wunsch auch mit Bewirtung, zusammengestellt werden.