Samtgemeinde Lachendorf

Wappen der Samtgemeinde LachendorfStandort mit Tradition und neuen Perspektiven

Das malerische Lachtetal und seine reizvolle Umgebung warten auf Besucher

Lachendorf
Zur Samtgemeinde gehören 17 Dörfer, die teilweise im Naturpark Südheide liegen, und die in den fünf Mitgliedsgemeinden Ahnsbeck, Beedenbostel, Eldingen, Hohne und Lachendorf zusammengefasst sind. Die Landschaft ist von Buchen- und Kiefernwäldern, Heide- und Moorflächen, Wiesen und Bachauen geprägt.
Es werden viele Traditionsfeste, wie Schützenfeste, Kiebitzfest und Faslam, Erntefeste, Weihnachtsmärkte, Weinfest und Bauernmarkt, Oldtimer-Rallye und vieles mehr veranstaltet.


Lachendorf hat sich als zentraler Ort mit Sitz der Samtgemeinde-Verwaltung bei z. Z. 5 000 Einwohnern, begünstigt durch die Nähe der Stadt Celle, aus einem ehemaligen Bauernhof zu einem modernen Wohnort entwickelt, der eine breite Palette gewerblicher Angebote und Dienstleistungen aufzuweisen hat. Für den Besucher "ein Ort im Grünen". Hauptarbeitgeber ist die bereits im Jahr 1538 auf herzogliche Weisung gegründete Papierfabrik.


Ahnsbeck ist im 13. Jhd. als sogenanntes "Haufendorf" entstanden und mit derzeit 1500 Einwohnern überwiegend ländlich strukturiert.


Beedenbostel hatte bis 1859 als Sitz der "Amtsvogtei" regionale Verwaltungsaufgaben bei eigener Gerichtsbarkeit. Aus dieser Zeit stammt noch der 1735 errichtete "Amtshof" abseits der Hauptstraße. Eine Wassermühle, eine alte Brennerei, stehen neben liebevoll restaurierten Fachwerkbauten für eine bedeutsame Vergangenheit. Der Reit- und Fahrverein pflegt ansehnlichen Pferdesport und stellt ihn zu bestimmten Anlässen öffentlich dar. 1100 Einwohner finden im Dorf ihre Heimstatt.


Eldingen umfasst acht ehemals selbständige Gemeinden mit rd. 2 500 Einwohnern. Die zentral gelegene Marienkirche ist mit ihrem aus Feldsteinen errichteten romanischen Langhaus, dem polygonalen Chor aus dem frühen 14. Jhd. und einem Flügelalter aus dem 15. Jhd. besonders sehenswert. Der gotische Backsteinbau der Gutskapelle in Hohnhorst steht wie die Marienkirche in Eldingen unter Denkmalschutz. Neben bäuerlichen Fachwerkbauten in allen Teilorten der Gemeinde Eldingen bleibt besonders auf die seit Jahrhunderten im Familienbesitz befindlichen repräsentativen Gutshäuser hinzuweisen. Das neobarocke "Eldinger Schloß" stellt eine bauliche Besonderheit dar. Eldingen ist landschaftlich reizvoll in den Niederungen von Lutter und Lachte gelegen. In und um Bargfeld hat sich eine künstlerische Szene gebildet, die vor allem durch das Arno-Schmidt-Museum geprägt wird. Sehenswert ist auch "Das Bücherhaus" mit dem liebenswerten Hermann Löns-Erzähler Hermann Wiedenroth.


Hohne, ursprünglich bäuerliche Siedlung, hat heute 1.800 Einwohner. Die Gemeinde liegt auf einer Anhöhe zwischen den Bachläufen der Wiehe und des Schwarzwassers. Bis in jüngste Zeit war die Ortsentwicklung durch Erdölförderung geprägt. Die zurückgehende Förderleistung sollen ersatzweise installierte Windkraftanlagen symbolisieren. Im Mittelpunkt des Ortes steht die aus Feldsteinen gebaute Dorfkirche (1912/13) mit einem Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert.

Tourenvorschlag

Radtour von Lachendorf, Jarnsen, Eldingen, Hohnhorst, Beedenbostel und zurück (ca. 25 km)

Start bei der Gemeindeverwaltung in Lachendorf, von dort über Jarnsen, Luttern-L283 nach Eldingen und über "Ziegelei", Wohlenrode, K39 folgend über Hohnhorst, Jarnsen, Beedenbostel zum Ausgangspunkt zurück.
Wer mehr Kilometer nicht scheut, dem sei ein Abstecher von Eldingen nach Bargfeld (ggf. Besuch des Arno-Schmidt-Museums) bis zum Grillplatz an den Fischteichen und zurück empfohlen (7 km zusätzlich).

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Samtgemeinde