Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin

Luftbrückenmuseum Faßberg                                    

Militärgeschichtliche Sammlung des

Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe
Ausstellung über die
Blockade und Luftbrücke Berlin

Öffnungszeiten:

01. April bis 15. Oktober
Montag - Sonntag
13.00-17.00 Uhr

- Führungen nach Vereinbarung -

Internet: www.luftbrueckenmuseum.de

Lediglich 48 Stunden dauerte es, bis Briten und Amerikaner nach der Blockade Berlins durch die Sowjetunion eine in ihren Ausmaßen gigantische und perfekte Luftbrücke organisiert hatten. Ab dem 26. Juni 1948 wurde Berlin in einer beispiellosen Aktion aus der Luft vorrangig mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kohlen für die Stromerzeugung versorgt. Die zu transportierende Warenmenge erreichte bis zu 13.000 t innerhalb eines Tages, bis zum Ende der Blockade am 12. Mai 1949 sind ca. 280.000 Flüge nach Tempelhof, Tegel und Gatow registriert worden. Allein in Faßberg wurden täglich bis zu 450 Starts und Landungen gezählt. Der letzte Flug fand am 27. August 1949 statt.

…"die Erinnerung an den persönlichen Einsatz der Menschen damals und an die Einbindung des Fliegerhorstes Faßberg in das gigantische Unternehmen soll lebendig erhalten werden", schrieb der damalige Verteidigungsminister Dr. Gerhard Stoltenberg zur Eröffnung der Erinnerungsstätte Luftbrücke am 2. März 1990.

In vier Nissenhütten, zwei geschlossenen Eisenbahnwaggons und einem Towergebäude wird unter Verwendung von Originaldokumenten und Ausstellungsobjekten gezeigt, wie amerikanische und britische Flugzeuge von Faßberg aus Westberlin mit insgesamt 539.112t Kohle versorgten. Ebenso werden die Leistungen der 5000 Arbeiter, untergebracht im Lager Trauen, dargestellt. Seit 1999 wird im Freigelände der Erinnerungsstätte ein echtes Luftbrückenflugzeug vom Typ C-47 - ein "Fassberg Flyer" - gezeigt