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Amt für zentrale Dienste, Liegenschaften und Sportförderung

Das Amt für zentrale Dienste, Liegenschaften und Sportförderung ist für die Unterhaltung, die Bewirtschaftung und den Bau kreiseigener Gebäude inkl. der weiterführenden Schulen zuständig. Zentral werden hier die Gebäudeausstattung sowie Verbrauchsmaterialien für die Liegenschaften des Landkreises Celle beschafft und z. B. über das Hausmeisterteam ein interner Service für die Ämter der Kreisverwaltung geboten. Zum Amt gehören auch das Kreisarchiv, die Sportförderung inkl. der Vergabe von Sporthallenzeiten an Vereine sowie das Energiesparprojekt an Schulen.

Insgesamt rd. 85 Personen, u. a. Verwaltungskräfte, technische Zeichner und Ingenieure sorgen gemeinsam dafür, dass die Liegenschaften des Landkreises stets „in Schuss“ sind und täglich genutzt werden können.

Kreiseigener Hochbau

Der kreiseigene Hochbau plant alle Neu- und Erweiterungsbauten sowohl für die 23 weiterführenden Schulen im Landkreis als auch für die Kreisverwaltung selbst und kümmert sich um Sanierungs-, Instandhaltungs- und Umbauarbeiten.

Ansprechpartner für einzelne Liegenschaften

Abteilung kreiseigener Hochbau
Speicherstraße 3-5, 29221 Celle

Abteilungsleitung


Gebäudeunterhaltung Bereich A
(Feuerwehr-Technische Zentrale, Winsen, Bergen, Hermannsburg, Faßberg, Hambühren):


Gebäudeunterhaltung Bereich B
(Erziehungsberatungsstelle, Eicklingen, Lachendorf, Wathlingen, Eschede, Pestalozzi-, Paul-Klee- und Berufsbildende Schulen in Celle):


Gebäudeunterhaltung Bereich C
(Oberschulen und Gymnasien im Stadtgebiet Celle, Kreismusikschule):


Gebäudeunterhaltung Bereich Kreisverwaltung:


Planung und Unterhaltung der Gebäudetechnik, Energetische Maßnahmen:


Planung und Durchführung von Neu- und Erweiterungsbauten:


Aktuelle Ausschreibungen

Ausschreibungen zu den Liegenschaften finden Sie hier:

Ausschreibungen, Amtsblatt & Amtliche Bekanntmachungen


Errichtung von Fahrradabstellanlagen durch den Landkreis Celle

Seit 2020 bis Anfang 2022 erneuerte der Landkreis Celle die Fahrradabstellanlagen auf dem Kreisgelände und beim Kreisaltenpflegeheim in Winsen. So entstanden unter anderem an der Speicherstraße 3-5, der Trift 25 und 26 sowie am Kreisaltenpflegeheim insgesamt 50 neue Stellplätze für Fahrräder. Diese sind zum Großteil überdacht, um die Fahrräder vor Witterungseinflüssen zu schützen. Zusätzlich wurde eine Ladestation für Elektrofahrräder geschaffen.

Somit können mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger mit dem Fahrrad zu den jeweiligen Einrichtungen fahren und die Fahrräder dort zentral abstellen. Außerdem sollen jährlich ca. 0,31 t CO²eq durch die Maßnahme eingespart werden.

Beteiligte Partner bei diesem Projekt waren: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, die Zukunft Umwelt Gesellschaft, die Nationale Klimaschutz Initiative und die Kommunale Klimaschutzgesellschaft im Landkreis Celle (KKC).

Diese Maßnahme wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland. Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemisionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.


Versicherungs- und Haftpflichtangelegenheiten

Sollten Sie Fragen oder Anliegen zu einem in Versicherungs- und Haftpflichtangelegenheiten wenden Sie sich bitte an:

Udo Tysper

Telefon: 05141 / 916 2117

Fax: 05141 / 32117

E-Mail: Udo.Tysper@LKCelle.de


Liegenschaftsverwaltung


Die Liegenschaftsverwaltung sorgt dafür, dass sämtliche Gebäude des Landkreises Celle betriebsbereit sind, d. h., dass sie mit Energie versorgt und gereinigt sowie mit Möbeln und Verbrauchsmaterialien ausgestattet werden.

Hierfür werden in Zusammenarbeit mit der zentralen Vergabestelle verschiedenste Ausschreibungen veröffentlicht und Rahmenverträge abgeschlossen.
Aktuelle Ausschreibungen finden Sie hier.


Vertragliche Angelegenheiten zum An- und Verkauf von Liegenschaften sowie zur Verpachtung oder Anmietung werden hier ebenso bearbeitet wie Versicherungs- und Haftpflichtangelegenheiten des Landkreises Celle.

Ansprechpartner:

Räume des Landkreises für externer Nutzerinnen und Nutzer

Der Landkreis Celle stellt unter bestimmten Voraussetzungen Externen für Veranstaltungen wie Konzerte, Vorträge, Fortbildungen oder Versammlungen den Beckmann Saal zur Verfügung. Kommerzielle Nutzer sowie politische Veranstaltungen sind ausgeschlossen.

 

Eine Anfrage zur Raumnutzung stellen Sie bitte über diesen Vordruck:


 

Die Buchungsanfrage stellt noch keine verbindliche Buchung dar – für eine verbindliche Buchung wird im Anschluss an Ihre Anfrage eine entsprechende Nutzungsvereinbarung geschlossen.

Die Überlassung des Beckmann Saals durch den Landkreis beinhaltet keine ggf. erforderliche Genehmigung der Veranstaltung. Für die Nutzung wird eine Nutzungsgebühr erhoben.

 

Des Weiteren stellt der Landkreis Celle auch Räume in Schulen und den Neuen Kreistagssaal zur Verfügung. Für weitere Informationen, nehmen Sie bitte Kontakt zu Herrn Sandvoß auf.


Poststelle und zentrale Telefonvermittlung

Sie sind Lieferant oder Zusteller und möchten sich mit der Poststelle in Verbindung setzen oder etwas anliefern? Das können Sie hier:

Speicherstraße 3-5, 29221 Celle
Tel. 05141/916-2140
E-Mail: Poststelle@lkcelle.de

Die Kreisverwaltung geht mit der Zeit. Nach und nach hält die elektronische Aktenführung Einzug beim Landkreis Celle und die an der Poststelle angegliederte Digitalisierungsstelle sorgt dafür, dass die „analoge“ Eingangspost eingescannt und im Dokumentenmanagementsystem verfügbar ist.

Sie haben ein Anliegen, wissen aber nicht, wer Ihr Ansprechpartner in der Kreisverwaltung ist? Oder Sie wissen, wer Ihr Ansprechpartner ist, haben aber dessen Telefonnummer nicht zur Hand?
Dann rufen Sie gern die zentrale Rufnummer des Landkreises Celle unter

05141/916-0

Per Email erreichen Sie uns unter info@lkcelle.de

Andreas Meyerhof

Amt 21



Kreisarchiv

Das Kreisarchiv bewertet, übernimmt und erschließt das Archivgut der Landkreisverwaltung, das aus rechtlichen oder historischen Gründen dauerhaft aufbewahrt werden muss. Darüber hinaus dokumentiert und erforscht es die Geschichte des Celler Raumes und veröffentlicht Forschungsergebnisse in einer eigenen Publikationsreihe.

Anmeldung im Kreisarchiv


Bitte melden Sie sich rechtzeitig telefonisch (05141 / 916 2155) oder per Email (Kreisarchiv-Celle@LKcelle.de) an, da die Anzahl der vorhandenen Arbeitsplätze im Lesesaal begrenzt ist. Gerne möchten wir Sie auch bitten, uns dabei Ihren Themenwunsch mitzuteilen, damit wir Ihnen relevante Archivalien zu Ihrem Besuch bereitlegen können.

Ansprechpartnerinnen:

Leiterin: Dominique Corinne Ott
Stellvertreterin: Anja Ittrich

Öffnungszeiten:

Montag und Dienstag

8.00 - 16.00 Uhr

Mittwoch

8.00 - 13.00 Uhr

Donnerstag

8.00 - 17.00 Uhr

Freitag

8.00 - 13.00 Uhr


Amt 03 - Kreisarchiv

Interessierte finden hier eine Präsenzbibliothek mit rund 6.000 Bänden. Schwerpunkte des Kreisarchivs sind die Geschichte der Stadt Celle, des Landkreises Celle sowie der Geschichte des Landes Niedersachsen.

Das Kreisarchiv steht allen Interessierten zur Nutzung offen.

Beständeübersicht

1. Akten
• Teilbestand Amt Celle von 1650 – 1885 (der größte Teil befindet sich im Nds. Landesarchiv)
• Teilbestand Amt Bergen von 1736 – 1885 (der größte Teil befindet sich im Nds. Landesarchiv, ein Teil im Stadtarchiv Bergen)
• Landratsamt und Kreisausschuss von 1885 - 1945, einschließlich Kommunalaufsicht (Akten zu den Gemeinden)
• Landkreisverwaltung seit 1945, einschließlich Kommunalaufsicht (Akten zu den Gemeinden)
• Teilbestände der Gemeinden Ahnsbeck, Bockelskamp, Groß Hehlen, Lohheide, Offensen
• Schulen: Schulchroniken, Mitteilungsblätter verschiedener Schulen und Archivgut der Volksschulen, der Kreismusikschule und der landwirtschaftlichen Berufsschulen

2. Sammlungen (in Auswahl)
• Der Nationalsozialismus und seine Folgen
• Erster Weltkrieg
• Feldpostbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg (vollständige Sammlung des Schriftverkehrs zwischen einem jungen Soldaten und seiner Familie im Landkreis Celle)
• Feuerwehr und Feuerwehrfestschriften
• Forschungsprojekt Spurensuche im Landkreis Celle (Erfassung von historischen Kulturlandschaftselementen)
• Flucht und Vertreibung
• Hanna Fuess (ca. 400 Erlebnisberichte aus dem Landkreis 1945 - 1948)
• ICE-Unglück Eschede 1998
• Imkerforscher Max Böcker (einschließlich seiner Tagebücher)
• Sammlungen zu den einzelnen Gemeinden des Landkreises
• Sammlungen zu verschiedenen Firmen, u.a. Papierfabrik Drewsen, Saatzucht Lochow-Petkus)
• Waldbrandkatastrophe 1975
• Zwangsarbeit im Nationalsozialismus (umfangreiche Sammlung von Fotos, Berichten der Zwangsarbeiter über ihren Einsatz und Listen der im Landkreis eingesetzten Zwangsarbeiter mit Einsatzstelle)

3. Nachlässe
• Gut Sunder, Meißendorf
• Gutsarchiv Hermannsburg
• Haushaltslehrerin Helene Stoltze (Gründerin der Wanderhaushaltsschule im Landkreis Celle)
• Hof Langspecht, Bockelskamp
• Rittergut Habighorst (sehr lückenhaft)
• Sattelhof Ebeling, Altencelle (lückenhaft, Lehnsurkunden mit Siegel)
• Sattelhof Rabe, Sülze
• Adolf Meyer (umfangreiche Berichts- und Dokumentensammlung zum Raum Eldingen)
• Albert Gottschalk (umfangreiche heimatgeschichtliche und familiengeschichtliche Forschungen zum Ost- und Südostkreis Celle)
• Friedrich Müller-Stosch (Schriftverkehr zwischen dem stv. Polizeipräsidenten von Berlin, Friedrich Müller-Stosch, und seiner Familie in Hermannsburg aus den Jahren 1942 – 1944)
• Heinz Kirschbaum (umfangreiche Foto- und Dokumentensammlung zur Stadt und zum Landkreis Celle, zu den Welfen und zur Familiengeschichte Stechinelli/von Wickenburg)
• Pastor Bernhard Lange (umfangreiche Sammlung zur Orts- und Familiengeschichte Bergens)
• Wolfgang Grabowski (Fotos und Dokumente zur Stadtgeschichte von Celle)

4. Plakate, Karten und Pläne
Ca. 2000 gezeichnete und gedruckte Karten und Pläne ab dem frühen 17. Jahrhundert (Norddeutschland, Landkreis Celle, Ortspläne, Flurkarten, Gewässerkarten, Baupläne, britische Militärkarten des Landkreises Celle von 1945, Pläne der Militäranlagen des Zweiten Weltkrieges usw.), sowie verschiedene Veranstaltungs- und Wahlplakate.

5. Fotos
Ca. 25 000 Fotos und Ansichtskarten hauptsächlich aus dem Kreisgebiet – digital und durch EDV erschlossen – mit folgenden Schwerpunkten:
• Aufnahmen alter Höfe im Landkreis Celle
• Erdöl
• Erster Weltkrieg
• Flucht und Vertreibung
• Historische Kulturlandschaftselemente
• Kieselgur
• Landwirtschaft im Nordkreis in den 1920er und 1930er Jahren
• Luftaufnahmen des Kreisgebietes von 1944 – 1985
• Luftbrücke
• Nationalsozialismus
• Natur- und Baudenkmale im Landkreis aus der Zeit 1910 – 1950
• Persönlichkeiten
• Stadt Celle und Orte im Landkreis Celle (u.a. Ereignisse, Ansichten)
• Stechinellischer Besitz in Deutschland und Österreich
• Waldbrandkatastrophe 1975
• Welfen
• Zwangsarbeit

6. Personenstandregister
Geburts-, Heirats- und Sterberegister aus den Gemeinden Faßberg, Südheide (Hermannsburg und Unterlüß), Wietze und den Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel ab 1874.
Familiengeschichtliche Auskünfte sind kostenpflichtig!

Veröffentlichungen des Kreisarchivs

Das Kreisarchiv gibt eine eigene Veröffentlichungsreihe heraus. Bisher erschienen:

Band 1: Rainer Voss.
Auf dem Weg zur Demokratie. Neubeginn des politischen Lebens im Landkreis Celle nach dem 2. Weltkrieg.
Celle 1997.

Band 2: Hilma Klause.
Die Geschichte der Kreismusikschule.
Celle 1997.

Band 3: Reinhard Rohde/Rainer Schulze/Rainer Voss.
Fremde - Heimat - Niedersachsen. Begleitheft zur Ausstellung "50 Jahre Flüchtlinge und Vertriebene in Stadt und Landkreis Celle".
Celle 1999.

Band 4: Rainer Schulze (Hrsg.).
Celle - unsere Heimat? Materialien zur Ausstellung "Fremde - Heimat - Niedersachsen".
Celle 1999.

Band 5: W. Christoph Seiler.
Die Aller - Ein Fluss verändert seinen Lauf. Die historische Laufentwicklung der Aller zwischen Müden und Celle.
Celle 2002.

Band 6: Rainer Schulze /Reinhard Rohde/Rainer Voss (Hrsg.).
Zwischen Heimat und Zuhause. Deutsche Flüchtlinge und Vertriebene in (West-)Deutschland 1945 - 2000.
Osnabrück 2001.

Band 7: Nils Köhler.
Zwangsarbeit in der Lüneburger Heide. Organisation und Alltag des "Ausländereinsatzes" 1939 - 1945.
Bielefeld 2003.

Band 8: Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Celle e. V. (Hrsg.).
Jüdisches Leben in Celle nach 1945.
Bielefeld 2005.

Band 9:Ulrike Brinken (Hrsg.).
Fremde – Frauen – Freundinnen. Êzidinnen und LandFrauen im Gespräch.
Celle 2010.

Band 10: Rainer Voss/Anja Ittrich: 
Zwischen Preußen und Europa. Eine kleine Geschichte des Landkreises Celle.
Celle 2012.

Band 11: Andreas Flick.
Êziden. Geschichte – Religion – Kultur.
Celle 2014.

Band 12: Artur Behr.
Landnutzung und Kulturlandschaft – Wandel vom 18. ins 21. Jahrhundert. Gemarkung Lachendorf am Rande der Südheide.
Hermannsburg 2015

Band 13: Tim Wegener.
Die Bevölkerung hat vollstes Vertrauen zum Führer … Lage- und Stimmungsberichte aus dem Landkreis Celle 1933-1945.
Bielefeld 2016

Sportförderung und Sporthallenbelegung

Der Landkreis Celle legt Wert auf ein vielfältiges Sportangebot und fördert dieses, indem er die Instandhaltung oder Errichtung von Sportstätten finanziell unterstützt, Vereinen Zuschüsse für die Beschaffung von Sportgeräten gewährt oder Sportlerinnen und Sportler für besondere Leistungen ehrt.

Grundlage für die Förderung des Sports in Niedersachsen bildet das Niedersächsische Sportförderungsgesetz (NSportFG). Gemäß § 1 Abs. 1 dieses Gesetztes soll den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landes Niedersachsen die Möglichkeit verschafft werden, sich unabhängig von Herkunft, Alter und Geschlecht nach ihren Neigungen und Fähigkeiten sportlich zu betätigen.

Ansprechpartner

Alina Knop

Telefon: 05141 / 916 2110

Fax: 05141 / 32110

E-Mail: Alina.Knop@LKCelle.de

Zuschüsse

Institutionen wie der Kreissportbund (KSB), die Sportfachverbände und Sportvereine erhalten unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Mittel für ihre satzungsgemäßen Aufgaben im nichtinvestiven und investiven Bereich.

Auch Ehren- und Siegerpreise für Sportveranstaltungen, Jubiläumszuwendungen oder Schulsportwettbewerbe können gefördert werden. Sprechen Sie uns zu den verschiedenen Möglichkeiten gern an!

Die Grundlagen unserer Förderung und einzureichenden Antragsunterlagen finden Sie hier:


Sportlerehrung

Jedes Jahr ehrt der Landkreis Celle in einem festlichen Rahmen Sportlerinnen und Sportler oder ganze Mannschaften, die besonders gute Leistungen erreicht haben, sowie Personen, die sich durch ein Ehrenamt im Sport über lange Jahre verdient gemacht haben.

Die Möglichkeiten und Voraussetzungen für Ehrungen finden Sie hier:

Energiesparprojekt an Schulen

Margot Janisch

Amt 21

Der Landkreis Celle startete 2009 mit einem Energiesparprojekt an Schulen. Im Jahr 2010 bekam das Projekt bei einem Logo-Wettbewerb ein Erkennungszeichen und seinen Namen:

Amt 03 - Energiesparlogo

Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern im Landkreis Celle einen verantwortungsvollen Umgang mit Heizenergie, Strom und Wasser zu vermitteln und durch Einsparung dieser Ressourcen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Energiebewusstes Verhalten der Schulen wird in einem pädagogisch orientierten Prämienmodell belohnt. Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv in das Projekt eingebunden, indem pro Klasse 2 bis 3 Energiemanagerinnen und -Manager gewählt werden. Sie sorgen dafür, dass sich möglichst alle an der Schule an den Einsparmaßnahmen beteiligen und übernehmen Kontrollaufgaben.

Prämienmodell

Fragebogen

Bei einem gemeinsamen Energierundgang mit der Projektbeauftragten zum Projektstart, werden energetische „Schwachstellen“ ermittelt, wie z.B. zugestellte Heizkörper, „heimliche Stromfresser“, tropfende Wasserhähne und Lösungsmöglichkeiten im Wirkungsbereich der Kinder gesucht. Regelmäßig werden auch die Themen Mülltrennung und Abfallverwertung (Upcycling) bearbeitet.

Checkliste 1

Checkliste 2

Jährlich wird während der Heizperiode ein „kleiner Energierundgang“ mit einigen Energiemanagerinnen -und Managern durchgeführt. Hierbei wird außerhalb des Gebäudes auf gekippte Fenster geachtet (Thema Stoßlüften) sowie auf Abfall im Gelände. Innerhalb des Gebäudes werden die Temperaturen „erfühlt“ z.B.  voll aufgedrehte Heizkörper neben den Eingangstüren. Nach zu viel oder zu wenig Licht, defekte Wasserhähne und/oder Toilettenspülungen und natürlich auch auf das Abfallaufkommen geschaut. Anschließend werden während einer Energieteamsitzung unter Mitwirkung des Hausmeisters Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. 

Aufgabenstellung »kleiner Energierundgang«

Jährlich findet ein Energiesparfest statt, bei dem alle teilnehmenden Schulen mit einer Urkunde geehrt werden.

Gefördert durch:

LOGO klimaschutzagentur

Klimaschutzmanagement

Nachhaltiger und ganzheitlicher Klimaschutz benötigt ein fundiertes Konzept. Daher hat der Kreistagdie Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzepts für die eigenen Zuständigkeiten des Landkreises Celle sowie die Einrichtung eines Klimaschutzmanagements beschlossen und eine entsprechende Förderung für ein Erstvorhaben über die Nationale Klimaschutzinitiative beantragt. Die Förderung wurde bewilligt und startete im Januar 2022 mit einer Laufzeit von 24 Monaten.

Seitdem ist Janek Schramm als Klimaschutzmanager beim Landkreis Celle aktiv. Er wird innerhalb der Projektlaufzeit ein Klimaschutzkonzept aufstellen, um konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen für den Landkreis Celle aufzuzeigen. Zukünftig soll das Klimaschutzkonzept als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für künftige Klimaschutzaktivitäten dienen. Primär geht es bei der Entwicklung des Klimaschutzkonzepts um die eigenen Zuständigkeiten der Kreisverwaltung. Das Klimaschutzkonzept wird bis Mitte 2023 fertiggestellt und dem Kreistag vorgelegt werden.

Vorstellung der Handlungsfelder

Bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts legt der Landkreis Celle den Fokus auf die nachstehenden Themenfelder im Rahmen der Zuständigkeiten der Kreisverwaltung:

Darstellung der Aufgaben auf einen Blick

Zu den verschiedenen Aufgaben im Rahmen des zu erstellenden Klimaschutzkonzepts gehören unter anderem folgende Bestandteile: 

  • Die Erstellung der Energie- und THG-Bilanz, um die Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in allen klimarelevanten Bereichen zu erfassen und anhand von Indikatoren den Bundesdurchschnitt zu vergleichen. Hier arbeitet der Landkreis mit einem externen Dienstleister zur Projektunterstützung zusammen.
  • Aus den erhobenen Daten der Treibhausgas-Bilanzierung werden kurz-, mittel- und langfristigen Einsparpotenziale identifiziert und Handlungsmaßnahmen abgeleitet. Zusätzlich werden konkrete THG-Minderungsziele für den Landkreis Celle festgelegt.
  • Um die Maßnahmenwirksamkeit im Hinblick auf die Erreichung der Klimaschutzziele zu überprüfen, wird zusätzlich ein Controllingkonzept entwickelt. Dadurch soll die kontinuierliche Erfassung der Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen sichergestellt werden.
  • Der Austausch und die Kooperation mit relevanten Akteuren im Klimaschutz wird stets einen wichtigen Bestandteil bilden.

 

Darüber hinaus ist es das Ziel, Klimaschutzmanagement und die jeweiligen Maßnahmen dauerhaft im Landkreis zu verankern, um den Erfolg des Klimaschutzes sicherzustellen. Hierfür müssen geeignete Organisationsstrukturen geschaffen und Verantwortlichkeiten bzw. Zuständigkeiten zugeteilt werden.

Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative

Das Bundesumweltministerium initiiert und fördert seit 2008 gemeinsam mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Programme und Projekte der NKI decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die NKI trägt so zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Für die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzepts erhält der Landkreis für die anfallenden Personal- als auch Sachkosten 75 % Förderung vom Bund. Der Klimaschutzmanager ist während der zwei Jahre befristeten Projektlaufzeit hauptsächlich konzeptionell tätig. Für die praktische Umsetzung des Konzepts kann eine Anschlussförderung beim Bund beantragt werden.

Förderkennzeichen: FKZ 03K17766