Vorbeugen ist besser als heilen!

Merkblatt des Gesundheitsamtes

Zu einer Erkrankung durch Salmonellen, Campylobacter oder EHEC-Bakterien muß es nicht kommen. Strikte Hygienevorschriften seitens des Gesetzgebers und laufende Kontrollen der Lebensmittelüberwachung bei Lebensmittel- und Gaststättenbetreiben können jedoch leider nicht immer verhindern, daß kontaminierte Lebensmittel dennoch beim Verbraucher landen. Deshalb sollten auch Sie selbst alle Möglichkeiten ausschöpfen, um eine Lebensmittelvergiftung zu vermeiden:

Erkennen und Vermeiden

Im Fall eines Falles: Was Ihr Arzt für Sie tun kann

Suchen Sie bei einer starken Durchfallerkrankung in jedem Fall Ihren Arzt auf. Er kann durch Stuhlproben die Art der Infektion feststellen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Eine frühzeitige Erkennung der Krankheitsursache verhindert die Entwicklung von klinischen Komplikationen. Bei normalem Verlauf der Erkrankung von wird im allgemeinen nur der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust ausgeglichen. Auf Antibiotika kann dabei weitestgehend verzichtet werden.

Den Krankheitsverdacht beziehungsweise die Erkrankung durch Salmonellen, Campylobacter oder EHEC-Bakterien muß der behandelnde Arzt unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Geben Sie Ihrem Arzt an, in welchem Arbeitsumfeld Sie tätig sind (z. B. Lebensmittelbetrieb oder Gemeinschaftseinrichtung).

Möglicherweise unterliegen Sie bei einer Durchfallerkrankung einem verübergehenden Tätigkeitsverbot. Weitere Auskünfte hier zu erteilt Ihnen gern Ihr Gesundheitsamt.

Im Falle eines Falles: Was Sie selbst tun können

Während der gesamten Dauer der Durchfallerkrankung sollen Sie vor allem rund um das WC auf besondere Hygiene achten. Alle Gegenstände und Flächen, die mit infektiösen Ausscheidungen in Berührung gekommen sind, müssen regelmäßig gründlich gereinigt und ggf. desinfiziert werden. Für eine ausreichende Desinfektionswirkung sind folgende Punkte wichtig:

 
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