Winterdienst im Dauereinsatz
Kreisstraßenmeisterei zieht positives Fazit nach intensiven Einsatztagen
Landrat Axel Flader dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Die winterlichen Bedingungen waren eine große Herausforderung. Umso schöner ist es zu sehen, dass unsere Mannschaft gut funktioniert hat, trotz der widrigen Umstände.“
Bereits in der Nacht zu Freitag lief der Winterdienst auf Hochtouren. Sämtliche verfügbaren Einsatzfahrzeuge waren unterwegs, um die Befahrbarkeit von rund 300 Kilometern Kreisstraßen sicherzustellen. Insgesamt kamen sieben Großfahrzeuge (LKW und Unimog) sowie zwei Schmalspurtraktoren für die Radwege zum Einsatz.
Während die anfänglichen Schneemengen noch beherrschbar schienen, erschwerten im weiteren Verlauf starke Windböen die Arbeit erheblich. Immer wieder bildeten sich neue Schneewehen, teils bis zu 90 Zentimeter hoch, wodurch Fahrbahnen – insbesondere auf freien Strecken – innerhalb kurzer Zeit erneut unpassierbar wurden. Zur Unterstützung wurden kurzfristig zwei landwirtschaftliche Lohnunternehmen eingebunden.
Auch am Samstag und Sonntag setzte sich der Winterdiensteinsatz fort. An beiden Tagen war der Betrieb im Mehrschichtsystem von 3:30 Uhr morgens bis 22 Uhr abends organisiert. Viele Kolleginnen und Kollegen leisteten dabei zusätzliche Überstunden – kurze Pausen und warme Getränke sorgten zwischendurch für die notwendige Erholung.
Die Mannschaft der Kreisstraßenmeisterei hat an diesem Wochenende mit großem Engagement, Ausdauer und Teamgeist gearbeitet und zieht trotz der extremen Witterungsbedingungen ein positives Fazit. Besonders erfreulich war die Wertschätzung aus der Bevölkerung: Viele Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Kreisstraßen bedankten sich mit freundlichem Winken und „Daumen hoch“. Nun hofft das Team auf steigende Temperaturen und eine Entspannung an der „Winterdienstfront“.
