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03. September 2013
Patenschaft des Landkreises Celle für Belgard-Schivelbein

30. Heimatkreistreffen

Andacht vor dem Gedenkstein in den Triftanlagen

Andacht vor dem Gedenkstein in den Triftanlagen

Celle (lkc). Am vergangenen Wochenende fand zum 30. Mal das Heimatkreistreffen im Rahmen der nunmehr 60-jährigen Patenschaft des Landkreises Celle für den ostpommerschen Heimatkreis Belgard-Schivelbein statt. Rund 200 pommersche Landsleute aus ganz Deutschland, und den europäischen Nachbarländern trafen sich in Celle, um auf die vergangenen 60 Jahre zurückzublicken. Im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung standen Wiedersehensfeiern, eine Gedenkveranstaltung sowie der Austausch von Gedanken und Erinnerungen an die ostpommersche Heimat.

Das offizielle Programm begann am Samstag im Celler Saal der Congress Union. Um 15:00 Uhr wurde mit der Heimatkreisversammlung begonnen, bei dem sich der Heimatkreisausschuss vorstellte und über seine Arbeit und die künftigen Schwerpunkte berichtete. Weiterer Höhepunkt des Treffens war die Feierstunde am Sonntag im Kreistagssaal mit Andacht und anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal in den Triftanlagen in Celle.

Wesentliche Merkmale der Patenschaft sind die Förderung der Kontaktpflege der früheren Heimatkreiseinwohner untereinander sowie die Erhaltung und Bewahrung ihres pommerschen Kulturgutes. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Heimatkreistreffen in Celle unterstützen dieses Ziel. Darüber hinaus ist die Kulturarbeit ein wichtiger Schwerpunkt innerhalb der Patenschaft. Das beim Landkreis Celle seit 1974 geführte Heimatkreisarchiv in der Trift enthält eine umfangreiche Sammlung von Erinnerungsstücken, Bild- und Schriftdokumenten. Mehrere Buchveröffentlichungen konnten mit maßgeblicher Unterstützung durch den Patenkreis Celle herausgegeben werden.

Der Beschluss, die Patenschaft für den ostpommerschen Landkreis mit den Städten Belgard, Schivelbein und Bad Polzin sowie 126 selbständigen Landgemeinden zu übernehmen, wurde am 1. Oktober 1953 vom Kreistag einstimmig getroffen. Die Initiative dazu ergriff der damalige Oberkreisdirektors, Dr. Axel Bruns, der selbst aus dem Heimatkreis stammte.