Chancengleichheit

Der Landkreis Celle verfolgt den Grundsatz, die Auswahl von Personal benachteiligungsfrei vorzunehmen. Unabhängig von Geschlecht, Alter oder Migrationshintergrund fällt die Entscheidung allein im Hinblick auf die fachliche Eignung.

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Was ist Unterrepräsentanz?

Was ist Unterrepräsentanz?

Nach § 3 Abs. 3 des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) liegt eine Unterrepräsentanz vor, wenn der Frauen- oder Männeranteil in einem Bereich einer Dienststelle unter 45 % liegt.

Abbau von Unterrepräsentanz durch personelle Maßnahmen

Abbau von Unterrepräsentanz durch personelle Maßnahmen

Grundsätzlich werden sämtliche freien Planstellen im Verwaltungsbereich hausintern ausgeschrieben und angeboten, um die Möglichkeit auf Beförderung oder Übertragung höherwertiger Tätigkeiten zu eröffnen und damit bestehende Unterrepräsentanz abzubauen.

Das unterrepräsentierte Geschlecht wird in Stellenausschreibungen gezielt angesprochen.

In Auswahlverfahren zur Besetzung von Stellen mit Unterrepräsentanz wird das unterrepräsentierte Geschlecht zur Hälfte zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, soweit die in der Stellenausschreibung geforderten Grundvoraussetzungen erfüllt werden. Das unterrepräsentierte Geschlecht wird, soweit hinsichtlich Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung Gleichheit besteht, bevorzugt berücksichtigt.

Abbau von Unterrepräsentanz durch organisatorische Maßnahmen

Abbau von Unterrepräsentanz durch organisatorische Maßnahmen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Fragen der Beurlaubung, Teilzeitarbeit, familiengerechten Arbeitszeitgestaltung und anderen Themen vom Amt für Steuerung und Personal beraten. Das steigende Informationsinteresse insbesondere bei Frauen zeigt, dass diese neben der Familienbetreuung weiterhin in ihrem Beruf tätig sein wollen. In diesem Zusammenhang werden auch die bestehenden Regelungen über die Durchführung von Teilzeit- und Telearbeit ausgebaut und weiterentwickelt.

Schwerbehinderte Personen

Schwerbehinderte Personen

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden nach § 82 SGB IX zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, soweit die fachliche Eignung nicht offensichtlich fehlt.

Bei der Besetzung von Stellen werden sie bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.