Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon

Schloßplatz 7
29221 Celle
Tel.: +49 5141 / 12 4521
Fax: +49 5141 / 12 4598
Internet: www.kunst.celle.de


Öffnungszeiten:
am Tag / im Museum: Dienstag-Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr
bei Nacht / von außen: täglich 17.00 bis 11.00 Uhr

 

24-Stunden-Kunstmuseum

39854828 – unter dieser Nummer ist beim Deutschen Marken- und Patentamt in München ein weltweit einzigartiges Museumskonzept registriert: Das 24-Stunden-Kunstmuseum bietet morgens, mittags, abends und nachts Begegnungen mit moderner und zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Robert Simon.

24-Stunden-Kunstmuseum heißt, dass es rund um die Uhr etwas zu entdecken gibt. Das Haus wechselt im Halbtagesrhythmus – mit dem Öffnen und Schließen der Türen – sein Gesicht. Die Tag- und Nachtseite sind fast nie zeitgleich zu besuchen. Wer das ganze Museum sehen möchte, kommt zweimal – am Tag und bei Nacht.

 

Am Tag - im Museum

Tagsüber, während der regulären Öffnungszeiten, präsentiert sich das Haus als Kunstraum im klassischen Sinne: Die Sammlung schlägt einen großen Bogen von der Gegenwart über die 60er Jahre bis zurück ins frühe 20. Jahrhundert. Gezeigt werden Malerei, Grafik, Skulptur, Licht- und Objektkunst von Künstlern mit nationaler und internationaler Relevanz.

Einer der großen Glanzpunkte des Museums ist der von ZERO-Künstler Otto Piene speziell für Celle gestaltete Lichtraum. Das Haus besitzt eine umfangreiche Kollektion an Multiples von Joseph Beuys. Darüber hinaus sind im Sammlungsbestand des Hauses prominent vertreten: u. a. Dieter Krieg, Timm Ulrichs, Ben Willikens, Ralph Fleck sowie Professoren und Absolventen von Niedersachsens herausragender Kunsthochschule in Braunschweig.

Eine echte Entdeckung für Besucher und Fachpublikum sind die mal amüsant, mal verstörend absurden Szenerien in den Schaukästen von Peter Basseler, der nirgendwo so umfassend präsentiert ist wie in Celle. Ein weiterer, wichtiger Sammlungsschwerpunkt ist der Sonderbereich „Bilder der Moderne“: Ein umfangreiches Konvolut mit Zeichnungen und Gemälden von Grethe Jürgens und Erich Wegner, komplettiert durch Arbeiten ihres Lehrers Fritz Burger-Mühlfeld, bietet Einblicke in das Frühwerk von zwei prominenten Vertretern der Neuen Sachlichkeit im Hannover der 20er Jahre.

 

Bei Nacht - von außen

Abends schließen sich nicht nur die Türen und wechseln die Lichtverhältnisse – auch das Museum verändert sein Aussehen. Wie ein von innen farbig beleuchteter Kristall erstrahlt dann der gläserne Kubus des Foyers in hellem Licht.

An der Fassade und in der Umgebung des Museums regt sich die Kunst: Licht- und Klanginstallationen locken zum Rundgang um das Gebäude und lassen die Grenzen zwischen abgeschlossenem Museumsraum und städtischer Umgebung verschwimmen.

In der Dunkelheit sind die gläsernen Außenwände keine spiegelnde Hülle mehr. Sie verwandeln sich vielmehr in eine durchlässige Membran, die den Besuchern reizvolle Einblicke in die Innenräume offenbart. Auch hier übernimmt während der nächtlichen Stunden Lichtkunst die Regie. Die „nachtaktive Seite“ des Kunstmuseums ist unter anderem bestückt mit Werken von Klaus Geldmacher, Brigitte Kowanz, Vollrad Kutscher, Francesco Mariotti, Leonardo Mosso, Otto Piene und Timm Ulrichs.

 

 

 
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