Samtgemeinde Wathlingen

Wappen der Samtgemeinde Wathlingen
Wathlingen - ein beliebter Wohnstandort im Einflussbereich der Landeshauptstadt Hannover und der Kreisstadt Celle

Wathlingen


In den drei Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Wathlingen (Adelheidsdorf, Nienhagen und Wathlingen) leben rund 14500 Einwohner. Das sich südlich von Celle anschließende etwa 70 qkm große Gebiet entwickelte sich gerade in den letzten Jahren zu einem bevorzugten Wohnstandort. Die Samtgemeinde verfügt über eine gute Infrastruktur und eine Vielzahl von Sportstätten. Der zentral gelegene Ort Nienhagen hat ein Hallenbad, und in Papenhorst befindet sich ein Freibad mit großer Liegewiese.

Landschaftlich dominieren Auen, Wiesen und Felder, während zusammenhängende Laub- und Nadelholzflächen nur im Bereich der Gemeinde Adelheidsdorf, westlich von Nienhagen und vor allem südlich von Wathlingen zu finden sind.


Wathlingen feierte 1997 seine erste urkundliche Erwähnung vor 975 Jahren. Das ursprüngliche Bauerndorf erlebte durch die Entdeckung eines Salzstockes 1898 und den anschließenden Aufbau des Kaliwerkes "Niedersachsen" einen bedeutenden Aufschwung. 1996 wurde die Kaliproduktion eingestellt. Das älteste Gebäude der Gemeinde ist die St. Marienkirche, deren Ziegelbau teilweise auf das 14. Jhd. zurückgeht. Bei Renovierungsarbeiten wurden gotische Wandmalereien entdeckt, die derzeit restauriert werden. Für die Kultur in der Samtgemeinde engagiert sich der Kulturkreis mit Theateraufführungen, Lesungen und Konzerten, ein besonderes Ereignis ist in jedem Sommer das Musikfestival. Mitten im Dorf spielen auf den Straßen verschiedene Bands Jazz, Rock und Volksmusik.


Nienhagen ist eine ehemalige Hagensiedlung, die 1221 mit dem Bau eines Klosters gegründet wurde. In den 1920er Jahren wurden große Erdölvorkommen entdeckt. In den folgenden zwei Jahrzehnten war Nienhagen größtes deutsches Erdölfördergebiet. 1993 wurde das ehemalige Betriebsgelände des Erdölproduzenten stillgelegt und renaturiert. Nienhagen ist heute ein modernes Dorf mit schönen alten niedersächsischen Fachwerkbauten. Es gibt ein vielfältiges Freizeitangebot (Hallenbad, Tennishalle, Reithalle). Der alljährliche Höhepunkt ist das Hachefest in Erinnerung an die mittelalterliche Gründung der Hagensiedlung und der damit verbundenen Gerichtsbarkeit.


Adelheidsdorf besteht aus den Ortsteilen Großmoor (Karte 8), Adelheidsdorf und Dasselsbruch. Diese entstanden bei der Urbarmachung des Großen oder Müggenburger Moores, das sich früher von Celle bis nach Ramlingen ausdehnte. Die Celler Herzöge machten sich das Moor zunutze. Anfang des 18. Jhd. erlebte der Torfstich seine Blüte. Adelheidsdorf entstand in den Jahren 1824 - 1838 als Kolonie entlang der Chaussee von Hannover nach Celle. Es wurden 1831 zu Ehren der damaligen Königin Adelheid von England und Hannover, der Gattin Wilhelm IV., benannt. Dasselsbruch entstand aus dem 1852 erbauten Hof Dasselsgut. In Großmoor gab es 1914 mit dem Bau der staatlichen Mooradministration das erste Gebäude. Birken und Ebereschen prägen heute die ehemalige Moorlandschaft. Ob auf dem Rücken eines Pferdes, zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Kutschbock - hier kann man Natur pur genießen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Samtgemeinde