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Klimaanpassung im Landkreis Celle

Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch im Landkreis Celle bereits deutlich spürbar. Besonders das Hochwasser zum Jahreswechsel 2024/2025 hat vielen Menschen vor Ort gezeigt, welche Folgen extreme Wetterereignisse haben können. Flüsse wie die Aller und ihre Nebenläufe traten über die Ufer, Wege waren unpassierbar und zahlreiche Flächen und Häuser standen unter Wasser.

Gleichzeitig spüren wir auch die andere Seite des Klimawandels: längere Trockenperioden im Sommer, sinkende Grundwasserstände und zunehmende Hitze, insbesondere in Ortskernen mit wenig Schatten und Grün.

Der Landkreis Celle ist geprägt von Wäldern, landwirtschaftlichen Flächen und Gewässern. Diese Landschaften reagieren besonders sensibel auf klimatische Veränderungen. Trockenheit setzt Wäldern zu, Starkregen belastet Böden und Ernten, und auch Städte und Gemeinden stehen vor neuen Herausforderungen, etwa beim Umgang mit Regenwasser oder beim Schutz vor Hitze.

Das Klimaanpassungsmanagement im Landkreis Celle hat das Ziel, die Region gezielt auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Anders als der Klimaschutz, der darauf abzielt, die Ursachen des Klimawandels zu verringern, etwa durch weniger CO2-Ausstoß, beschäftigt sich die Klimaanpassung mit den Folgen, die bereits spürbar oder zukünftig zu erwarten sind.

Klimaanpassung bedeutet hier vor allem, gemeinsam Lösungen zu finden, die direkt vor Ort wirken. So werden Menschen, Natur und Infrastruktur geschützt und die Lebensqualität im Landkreis Celle auch unter veränderten klimatischen Bedingungen erhalten.