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Schulleitungstagung im Landkreis Celle: Bildung hat oberste Priorität

Landrat Flader betont Investitionen in Millionenhöhe – Themen reichen von Digitalisierung bis Berufsorientierung

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Die Schuleiterinnen und Schulleiter bei der Tagung zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung.

Celle (lkc). Bildung hat für den Landkreis Celle oberste Priorität. Das unterstrich Landrat Axel Flader in seiner Begrüßungsrede zur Klausurtagung der Schulleitungen gestern (13. April) im Alten Kreistagssaal. Der Landkreis investiert erheblich in seine Schullandschaft: rund 52 Millionen Euro fließen in den Neubau des Hölty-Gymnasiums, rund 82 Millionen Euro in die Sanierung und Erweiterung des Schulzentrums Burgstraße. Weitere Mittel gehen an die Schulstandorte in Lachendorf (7,8 Mio. €) und Westercelle (ca. 10 Mio. €). Für die Oberschule an der Welfenallee werden im Rahmen des Startchancenprogramms Konzepte erarbeitet, die in den kommenden Jahren konkrete Maßnahmen und Fördermittel erschließen sollen.

Die Tagesordnung spiegelte aktuelle Herausforderungen in der Schullandschaft wider. Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt von der PFH Private Hochschule Göttingen eröffnete den Fachteil mit einem Vortrag zum Thema „Generationen". Weitere Themen waren die Einführung digitaler Endgeräte, Vandalismus an Schulen, ein neues Verfahren bei Schulpflichtverletzungen sowie Projekte zu Schulabsentismus, Unterrichtsversorgung, Berufsorientierung und der neuen Berufsfachschule Dual.

Neben den Schulleiterinnen und Schulleitern der kreiseigenen Schulen und der Evangelischen Schule Celle nahmen Dezernentinnen und Dezernenten des Regionalen Landesamts für Schule und Bildung sowie Mitarbeiterinnen des Regionalen Zentrums für Inklusion teil.

14.04.2026